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Soll-Analyse für den Einsatz an der TU Chemnitz
In Anlehnung an das Kapitel 4.1 sollen im folgenden
Abschnitt Anforderungen definiert werden, welche sich aus dem Einsatz der
zu entwickelnden Zugangssteuerung an der TUC ergeben.
Folgende Forderungen müssen unbedingt erfüllt werden:
- Mindestens 20.000 Nutzer sollen verwaltet werden.
- Es sollen in der Umstellungsphase ca. 30 Türen gesteuert werden,
welche über ca. 10 Uni-Gebäude verstreut sind.
Zukünftig ist es angedacht, weitere Türen mit einer elektronischen
Zugangssteuerung zu betreiben.
- Die Rechte sollen gruppierbar sein (mind. 40 Rechte-Gruppen).
Gruppierbar bedeutet, dass ein Menge von Berechtigungen zu einer
Gruppe zusammengefasst werden, welche als Block vergeben werden können.
Dies ist sinnvoll, um die Rechtevergabe zu vereinfachen. Häufig
gebrauchte Rechtekombinationen können einfach vergeben werden.
- Das System muss von ca. 10 unterschiedlichen Verwaltungseinheiten
benutzt werden können.
- Als Identifikationssystem soll das vorhandene Magnetkartensystem zum
Einsatz kommen. Alle ausgegebenen Magnetkarten müssen auch mit dem neuen
System funktionieren.
- Alle technischen Geräte, welche in öffentlichen Räumen aufgestellt
werden, müssen vor leichten äußeren Einflüsse geschützt werden und den
gesetzlichen Normativen entsprechen.
- Während der benötigten Umstellungsphase müssen die alten Clienten
und das alte System der Firma ,,effeff'' weiter benutzt werden können.
- Da eine komplette Änderung der Infrastruktur (RS485-Bus) nicht
realisierbar ist, muss es möglich sein, die nötige Kommunikation zwischen
Clienten und dem Rest des Systems über vorhandene Bussysteme abzuwickeln.
- Es sollten alle Funktionen, welche von der TUC benötigt werden, bis
zu einem Umstellungstermin realisiert sein. Weiterhin soll es möglich sein,
das System parallel weiterzuentwickeln.
- Die bisherigen Rechtedaten müssen in dem neuen System abbildbar sein.
Die initiale Umstellung auf das zu entwickelnde System an der
TU Chemnitz sollte, begründet durch die Fakten welche in der
Einleitung und in Kapitel 5
beschrieben sind, bis Oktober 2002 erfolgen. Da eine
vollständige Umstellung nicht realisierbar ist, muss ein
Umstellungsplan erstellt werden, welcher einen Kompromiss zwischen
Kosten, Nutzen und Aufwand darstellt.
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Ronald Schmidt
2002-10-07